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1, 2, 3 … der Waller war dabei! Story about the trip ;-)

Die Tage in Polesella sind schon wieder vorbei. Die Monate der Vorbereitung haben gefruchtet und man kann zu Recht behaupten, das sich vielleicht nicht jeder Cent aber mindestens jeder dritte ;-) gelohnt hat. Wir hatten zu viert wirklich eine tolle Woche und konnten unseren Outdoor-Trip voll und ganz geniessen. An dieser Stelle natürlich auch einen herzlichen Dank an unseren Betreuer vor Ort, Rico. Er hat das Camp dieses Jahr übernommen und auch durch seine Beratung konnten wir erfolgreich unsere ersten Waller landen. Wir wurden herzlich aufgenommen, konnten jeder Zeit ins Camp kommen und unsere Anliegen kundtun … Zwischendurch gab es auch mal n Bier aufs Haus! Also an der Stelle, Rico mach weiter so, alles Gute für deine und die Zukunft des Camps http://www.ricos-welscamp.de. In den kommenden Zeilen werde ich versuchen unsere letzten fünf Tage wiederzugeben, aber eigentlich sagen die Bilder ja alles :-). Gestartet sind wir am Sonntag um 5.00 Uhr aus Wettingen mit all unserem Gepäck und Futter. Am Samstag haben wir die Autos beladen, ich habe noch mit Robert angefangen die Futtermischung vorzubereiten. Vier Person, ein Passat und ein Multivan von oben bis unten voll … wir konnten es uns vorstellen aber das die Wagen dann doch bis oben hin voll waren hätten wir nicht gedacht. Gegen 11.00 Uhr sind wir dann in Polesella, nach einer kurzer Einweisung bei einem Bierchen haben wir uns dann noch ein Pizza gegönnt, habe dann das Boot beladen und waren dann ca. 15.00 Uhr auf unserer Insel, welche wir unbedingt „besetzen“ wollten.

Nach drei Stunden aufbauen bei ca. 27 Grad und die Verfütterung der ersten 30 kg Futter haben wir uns dann Mut für den Abend gemacht das alles so kommt wie wir uns das vorstellen. Kurz zusammengefasst der Abend und die Nacht haben nichts gebracht – Waller als auch Karpfen haben nicht auf sich aufmerksam gemacht. Brassen konnten wir in Unmengen fangen. Wobei Patrick sich gekonnt durch die erste Brasse und die kleinste Brasse in Szene setzen durfte. Am Morgen konnten wir dann den ersten Karpfen landen, nicht gross aber er gab uns die Zuversicht das in den nächsten Tagen mehr laufen könnte. In der Nacht hatten wir vielleicht noch ein Wallerbiss auf U-Posen Montage, so richtig liess sich das aber nicht bestätigen.

Am nächsten Abend war es dann soweit, nachdem wir uns alle ca. 3 Stunden mit unserem Abrissmontagen auseinander gesetzt hatten, die möglichen guten Stellen eruiert hatten, konnten wir Punkt 20.00 Uhr den ersten Wallerbiss erzielen. So ein Biss war für uns alle vier mehr oder weniger Neuland, den der Fisch hat überhaupt nichts gemacht, er Stand einfach auf Grund und hat sich keinen Meter bewegt. Was uns kurzfristig darüber fachsimpeln liess, dass es vielleicht doch kein Waller ist sondern wir die Montage irgendwo festgefahren haben. Aber als wir dann direkt über ihm standen hat er doch auf sich aufmerksam gemacht und nach ca. 20 Minuten und nach dem er uns ca. 250 m durch den Fluss gezogen hat konnten wir letztendlich ein Prachtexemplar von 184 cm und 90 Pfund bewundern. Um 02.00 Uhr war es dann wiederum soweit, Waller Nr. 2, 174 cm und 88 Pfund konnten betrachtet werden. Beide Waller konnten wir mit Abspannmontage fangen, wobei Robert auf U-Pose ging, mit zwei Abrissleinen (Stein > Montage > Baum). Ich ging auf normale Posen Montage, mit Clip zum Abreissen. Wir konnten dann beruhigt am 2 Tag feststellen, dass eines unserer Hauptziele erreicht worden ist. Nach drei, vier Fotos als Beweis konnten wir die beiden Waller wohlauf in den Fluss zurücklassen. Man muss kurz erwähnen, dass es nicht zwingend unsere Absicht war einen Waller mit solch einem Ausmass zu fangen, wir hätten uns auch mit etwas Essbarem zwischen 100 – 120 cm zufriedengegeben (klar stolz ist man trotzdem). In den kommenden Tagen haben wir eigentlich alles das gefangen was wir wollten, wir konnten einen Zander landen, haben unseren persönlichen Grössenrekord mit 95 cm bzgl. Karpfen aufgestellt und konnten zwei Rapfen landen. Gerne erwähne ich noch mal das wir ein super Team waren. Unser Basiscamp mit den geplanten zwei Pavillons konnte so aufgebaut werden, wie wir wollten und auf der Insel waren wir ebenfalls alleine. Die Arbeiten waren auch von ganz alleine gut verteilt, wodurch eine super Atmosphäre herrschte. Das Wetter kam uns natürlich auch entgegen. Wir hatten wirklich an die 30 Grad und keinen Regen, was es uns ermöglichte wie im Sommer mit Badehose und Flip Flops rumzulaufen. An der Stelle auch einen grossen Dank an unsere Mädels zu Hause, die das auch ermöglicht haben. Wir wissen das zu schätzen, dass wir uns eine Woche lang wie kleine Jungs austoben konnten. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr ;-)

P.S. Geniesst die Bilder …

 

Liebe Freunde

Lange hat man nichts mehr von uns gehört, das liegt wohl auch ein wenig daran, dass wir uns in der Vorbereitungsphase befinden. Denn auch dieses Jahr geht es wieder nach Polesella. Sebastian und Robert sind mit von der Partie. Auch dieses Jahr ist es wieder eine Materialschlacht geworden. Ausgestattet mit neuen Zelten, neuen Liegen, neue Angeln … alleine Robert wird sich am kommenden Freitag mit ca. 300 kg Gepäck auf den Weg vom fernen Mecklenburg via Schweiz nach Italien machen. Gut die 140 kg Fischfutter werden wir mal abziehen ;-). Ansonsten können wir es natürlich kaum abwarten, mit Robert und Sebastian haben wir zwei an Board die es wirklich mal auf den Wels abgesehen haben. Ich denke bei Patrick und mir geht der Fokus darauf die 28 Pfund, 90 cm Karpfen-Marke zu durchbrechen. Die Chancen einen guten Angelplatz zu finden stehen wohl ganz gut, gemäss Recherche ist der Wasserstand seit eine Woche am Sinken, was die Hoffnung gibt das wir eine geeignete Sandbank finden werden. Wenn wir der Wetterprognose trauen können erwarten uns tagsüber angenehme 23-30 c°. Was hat sich ansonsten zu letztes Jahr geändert: Klar wir sind jetzt mehr Personen, wir sind alle mit Funkbissanzeigern ausgestattet was uns erlaubt eine Fläche von ca. 400 x 100 m konstant ohne uns von der Stelle zu bewegen zu beangeln. Wir warden natürlich auch wieder unser  Basiscamp haben dies mal aber mit zwei 3×3 Pavillons, wo dann unsere Zelt drum herum stehen werden. Links und Recht davon werden wir dann unsere Angelstellen aufbauen und einrichten. Zusätzlich haben wir dieses Jahr ein Auslegeboot zur Verfügung. Dies soll es uns einfacher mache die Köder zu platzieren. Dadurch das wir zu viert sind werden wir auch gezielt mehr Angelstellen anfüttern um ein durcheinander zu vermeiden, was natürlich die Anschaffung von zusätzlich Rodpods mit sich führt ;-)

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Karpfen der Fisch des Jahres 14

Man muss es klar sagen: Gerne hätte wir im Jahr 2014 ein etwas grösseres Portfolio was unsere gefangenen Fische angeht präsentiert aber der Fisch um den es sich dieses Jahr handelt ist doch eher der Karpfen. Angeführt wird die bisherige Bestenlisten von:

  1. Paul, Karpfen aus Polessella 84 cm, 28 Pfund (4 weiter zwischen 12 – 18 Pfund)
  2. Robert, Karpfen aus der Region Müritz 90 cm, 26 Pfund
  3. Patrick, Karpfen aus Polessella 83 cm, 25 Pfund (2 weiter zwischen, 17 und 21 Pfund)

Weitere Fische wie Hecht und Schlei kamen noch im Spätherbst hinzu, wobei die Masse hier recht überschaubar waren. Ein Hecht von 75 cm durch Sebastian war der grösste der gezeichnet werden konnte. Aber neues Jahr, neues Glück, die Angelkarte für unsere Weiher und Flussabschnitt ist bereits gekauft und ich gehe davon aus, dass meine Statistik vom letzten Jahr (glatte 0 in Aargau) überboten wird.

 

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Angeltraum Polesella

Was für ein Traum vom Angeln durften wir erleben, ich spreche hier wirklich von nahezu genialem Süsswasserangeln, in einer wundervollen Gegend, einem schönen Fluss mit jeder Menge Fisch. Zugegeben wir haben nichts anbrennen lassen, ich bezeichne unser Outdoor Fischen als eine Art „Pussy Outdoor Fishing Camp“. Wir haben festgestellt dass das einzige was gefehlt hat der Ventilator war. Es war von vornherein absurd von mir zu glauben, dass das Standard Boot von gefühlten 4 Meter Länge für unseren Fön und Kühlschrank ausreichen könnte. Am Ende ist es das 6 Meter Boot mit einen Aufpreis von 80 Euro geworden.

Gerne komme ich zu ein paar ersten Details unseres Trips. Der Po war an der Stelle ca. 300 Meter breit, was uns schon bei der Ankunft ein grosses Fragezeichen auf die Stirn warf … . Wo und wie soll man dort angeln und wie finden wir die Fische. Nach einer einstündigen Instruktion von Gerd, wie man das 40 PS Boot ordentlich steuert und die Anfahrt an 2 möglichen guten Angelstellen habe wir unser Boot noch 2 weitere Stunden beladen und konnten dann ca. 16.30 Uhr starten … Pünktlich 17.00 Uhr konnten wir auf unserer eigenen Insel mitten im Fluss stranden, welche noch 2 Wochen davor vom Hochwasser komplett bedeckt war. Erste Massnahme: Boot ausräumen, Generator und Kühlschrank anschliessen und ein gemütliche Atmosphäre schaffen. Zweite Massnahme: Futtermische ansetzen, zwei Stellen mit Bojen markieren und die ersten 20 kg BF-Spezialmische versenken. Dritte Massnahme: erstes Bier öffnen was noch ca. eine Temperatur von 25 Grad hatte (egal). Was mir gerade einfällt:

1 kg Maden 4 Euro, 20 Würmer (mittelgross) 2.5 Euro,  im Angelladen vor Ort, Angelpatent für 5 Tage 17 Euro, Bier 0.49 Euro die Dose

Vierte Massnahme: Angeln zusammensetzen und die ersten Würfe riskieren, dabei haben wir uns schnell gegen das Posenangeln entschieden und sind nach ca. 10 min aufs Feederrutenangeln umgestiegen. Mit Erfolg – mit grossem Erstaunen konnten wir die ersten Brassen gleich nach den ersten Würfen an Land ziehen. Grösse ca. 20 – 40 cm, was wir am Anfang noch cool fanden, wurde am Ende zum regelrechten Stresstest, weil die Dinger bissen ständig auf alles, selbst auf 3 Boili-Montagen. Gegen 20.00 Uhr kamen wir auch zur Ruhe, die Karpfenruten wurden platziert und beim gemütlichen Feederrutenangeln haben wir dann den Tag ausklinken lassen. Tag eins / Abend eins 22.00 Uhr erster kapitaler Biss, 15 Pfund Karpfen, 86 cm und sämtlicher Druck, der sich aufgebaut hatte, fiel promt von unseren Schultern :-)